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Kindergeschirr und Besteck: Materialien, Sicherheit & Pflege

Julia M.

Geschrieben von: Julia M.

mehrfache Mama, Familienmensch und leidenschaftliche Schreiberin, steckt hinter vielen Artikeln auf mama-und-mehr.de. Nach der Geburt ihrer Kinder hat sie ihre Berufung darin gefunden, andere Eltern auf ihrer Reise durch Schwangerschaft, Babyzeit und Familienalltag zu begleiten. Mit einem offenen Ohr für die Sorgen junger Mütter, einem Blick fürs Praktische und ganz viel Herzblut teilt sie ihre Erfahrungen, Produkttipps und Ideen für einen liebevollen Familienalltag.

Wenn du zum ersten Mal Kindergeschirr kaufst, fühlst du dich schnell erschlagen. Silikon hier, Bambus da, Edelstahl, Emaille, Glas. Und überall steht etwas anderes zu Mikrowelle, Spülmaschine und BPA. Ich war damals auch unsicher.

Ich erinnere mich noch an den ersten Löffel. Mein Baby hielt ihn wie einen Schatz. Zwei Minuten später lag er im Brei. Ich habe gelacht, tief durchgeatmet und gelernt: Das richtige Material hilft. Und es spart Nerven.

In diesem Guide zeige ich dir, was sich wirklich bewährt. Welche Materialien gut funktionieren. Was Sicherheit konkret bedeutet. Und wie du Geschirr so pflegst, dass es lange hält. Ohne Chemiechaos. Mit vielen ehrlichen Tipps aus unserem Alltag.

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  • Es besteht aus einer Mischung aus Polypropylen und Zellulose und ist somit nachhaltiger und...
  • Das Set ist perfekt geeignet für Kinder ab 12 Monaten
Sterntaler Geschirr-Set Mabel, Teller, Schale, Tasse, Löffel, Gabel, Alter: Für Babys ab...
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  • Für den alltäglichen Gebrauch: Teller mit zwei Mulden, Becher mit zwei Henkeln, Schale, Gabel und...
  • Hochwertiges Material: 100 percent Polypropylen, Lebensmittelecht
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  • PFLEGELEICHT - Geeignet für Spülmaschine und Mikrowelle, macht dieses Kindergeschirr den Alltag...

Warum spezielles Kindergeschirr und -besteck?

Kindermünder sind klein. Ihr Griff ist noch wackelig. Kindergeschirr fängt das ab. Es ist leichter, griffiger und oft bruchsicher. So landen mehr Nudeln im Bauch als auf dem Boden. Meistens jedenfalls.

Ein kurzer Stiel am Löffel hilft enorm. Kleine Hände können ihn besser führen. Gabeln für Kinder sind stumpf und breit. Sie pieksen nicht in Finger, sondern in Nudeln. Messer sind maximal Buttermesser, und das reicht am Anfang völlig.

Rutschfeste Unterseiten haben bei uns viel Frust gespart. Eine Schale mit Saugfuß hält den Breitornado in Schach. Du musst nicht mehr bei jedem Haps den Teller festhalten. Deine Hände danken es dir.

Kleine Vertiefungen, hohe Ränder, abgerundete Kanten – das klingt nach Detailkram. Im Alltag macht es aber einen großen Unterschied. Kinder schieben Essen gerne am Rand hoch. Hohe Wände helfen beim Selbstlöffeln.

Und das Wichtigste: Kinder wollen selbstständig essen. Kindergeschirr fördert das. Es gibt ihnen Sicherheit. Und dir das gute Gefühl, dass es okay ist zu kleckern. Kleckern ist Lernen.

Materialien im Überblick

Edelstahl

Edelstahl ist ein Klassiker für Besteck. Es ist langlebig, robust und hygienisch. Es nimmt keinen Geruch an und hält die Spülmaschine locker aus. Bei uns sind die kleinen Edelstahl-Löffel die Dauerbrenner. Sie überstehen jede Nudel- und Obstschlacht.

Für ganz kleine Hände darf das Besteck nicht zu schwer sein. Achte auf kurze Griffe und abgerundete Kanten. Je weniger Kanten, desto weniger Schrammen am Teller. Und keine Sorge: Edelstahl ist meist frei von Beschichtungen, die abblättern könnten.

Silikon

Lebensmittelechtes Silikon ist leise, weich und bruchsicher. Teller mit Unterteilung, Schalen mit Saugfuß, Becher mit Strohhalm – Silikon gibt es in allen Formen. Es tut niemandem weh, wenn es herunterfällt. Ein echter Nervenschoner.

Achte auf Platin-Silikon in Lebensmittelqualität. Es ist stabiler und geruchsärmer. Silikon kann in die Spülmaschine. Es verträgt Hitze gut, ist aber nicht für die direkte Flamme. Öliger Film nach der Spülmaschine? Dazu gleich noch ein Tipp.

Kunststoff (PP)

Polypropylen ist leicht, preiswert und in vielen Farben zu finden. Es kann praktisch sein, gerade für unterwegs. Seriöse Hersteller geben Temperaturgrenzen an. Und sie testen nach Lebensmittelsicherheits-Standards.

Spülmaschinen und Mikrowellen können Kunststoff langfristig ermüden. Er wird matt oder bekommt feine Kratzer. In die Kratzer setzen sich Farben und Gerüche. Erneuere solche Teile regelmäßig. Und prüfe, ob alles noch glatt ist.

Bambus und Holz

Holz fühlt sich warm an. Kinder mögen das. Bambuslöffel oder -teller sehen schön aus und wirken natürlich. Sie sind leise auf dem Tisch und angenehm im Mund. Aber sie brauchen etwas Pflege und mögen keine langen Spülmaschinenrunden.

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Vorsicht bei „Bambusfaser“-Geschirr mit Melaminharz. Das ist kein reines Holz. Es ist ein Verbundstoff. Er kann bei großer Hitze Stoffe abgeben. Nutze solche Teile nicht für Mikrowelle. Und nicht für sehr heiße oder stark saure Speisen.

Porzellan und Emaille

Porzellan wirkt edel. Es ist geschmacksneutral und glatt. Ältere Kinder essen damit sehr gerne. Für die ganz Kleinen ist es oft zu schwer und kann brechen. Ich nutze Porzellan, wenn Ruhe am Tisch ist. Nicht beim wilden Klettern am Hochstuhl.

Emaille besteht aus Stahl mit Glasbeschichtung. Es ist leichter als Porzellan und sehr robust. Emaille-Tassen sind bei uns unverwüstlich. Sie sind spülmaschinengeeignet. Ein Kratzer in der Beschichtung ist optisch, nicht automatisch gefährlich. Ersetze aber, wenn die Stahlkante sichtbar wird.

Glas

Gehärtetes Glas, zum Beispiel für Trinkbecher, ist eine gute Option. Es ist geschmacksneutral und hygienisch. Wir haben kleine Glasbecher eingeführt, sobald der Griff sicherer wurde. Regel: Nur am Tisch. Keine Rennen durchs Wohnzimmer mit Glas in der Hand.

Biokunststoffe

PLA und andere Biokunststoffe klingen verlockend. Sie sind aber nicht immer hitzestabil. Sie können schneller altern. Achte auf Hitzebeständigkeit und darauf, ob Spülmaschine und Mikrowelle freigegeben sind. Manchmal ist der ökologische Vorteil kleiner als gedacht, wenn du früh ersetzen musst.

Welche Materialien wofür?

Für den Start mochte ich Silikon-Schalen mit Saugfuß und einen weichen Löffel. Dazu ein kleiner Edelstahl-Löffel zum Üben. Später kamen Edelstahl-Gabeln dazu. Für Snacks unterwegs funktionierten leichte PP-Dosen. Zuhause nutzten wir Edelstahl und Silikon am liebsten.

Später mag ich Porzellan und Emaille. Sie fühlen sich wie „richtiges Geschirr“ an. Das tut Kindern gut. Sie werden ernst genommen. Und sie lernen vorsichtig zu sein. Glasbecher gibt es bei uns nur am Tisch, mit klaren Regeln. Das klappt mittlerweile super.

Sicherheit: Worauf du wirklich achten solltest

Sicherheit fängt beim Einkauf an. Achte auf klare Angaben: lebensmittelecht, BPA-frei, konform mit EU-Verordnungen wie 1935/2004 und 10/2011 für Kunststoffe. Für Besteck und Füttern gibt es Normen wie EN 14372. Seriöse Marken nennen diese Hinweise offen.

BPA und BPS sind in Babyprodukten zwar stark reguliert. Trotzdem lohnt der Blick aufs Etikett. „BPA-frei“ heißt nicht automatisch, dass keine anderen Weichmacher drin sind. Kaufe bei Marken mit transparenten Materialangaben. Frag nach, wenn etwas unklar ist.

Melamin kann bei großer Hitze Übergänge zeigen. Nutze melaminhaltige Produkte nicht in der Mikrowelle. Vermeide sehr heiße oder stark saure Speisen darin. Wenn du unsicher bist, nimm Edelstahl, Silikon, Porzellan oder Emaille für Warmes.

Mikrowelle ist praktisch, aber nicht jedes Teil verträgt sie. Silikon kann meist rein. Edelstahl natürlich nicht. PP nur, wenn ausdrücklich freigegeben. Und bitte nie leer laufen lassen. Erhitze lieber in kurzen Intervallen und rühre um.

Auch die Spülmaschine ist nicht immer sanft. Hohe Temperaturen und aggressive Tabs setzen einigen Kunststoffen zu. Holz und Bambus mögen das gar nicht. Ich spüle Holz von Hand. Silikon und Edelstahl dürfen zu uns in die Maschine. Das spart Zeit.

Rutschfeste Böden, Saugfüße und abgerundete Kanten sind keine Gimmicks. Sie verhindern Stürze, Cuts und Frust. Prüfe Saugnäpfe regelmäßig. Zieh daran. Sitzen sie nicht mehr, reinige den Untergrund gründlich. Fett und Staub sind die Feinde des Saugfußes.

Achte auf abgerundete Besteckspitzen. Gabelzinken sollten noch Lebensmittel greifen, aber nicht pieksen. Messer sind am Anfang schmuckes Beiwerk. Sie dürfen schmieren, nicht schneiden. Scharfe Kanten am Tellerrand? Zurück damit.

Überprüfe Geschirr regelmäßig auf Risse, Blasen oder abgeplatzte Stellen. Besonders bei Emaille und Kunststoff. Wenn etwas kaputt ist, sortiere es aus. Sicherheit vor Sentimentalität. Davon hat niemand was, wenn am Ende eine Ecke im Essen landet.

Praxis: Was passt in welchem Alter?

6 bis 12 Monate: Baby-led Weaning oder Brei – beides braucht Geduld. Weiche Silikonlöffel sind sanft zum Zahnfleisch. Vorportionierte Happen greifen sie besser mit den Händen. Ein kleiner Becher ohne Schnabel fördert das Trinken. Halte ihn mit.

Eine flache Schale mit Saugfuß ist Gold wert. Sie fängt Haferbrei und Kartoffelstampf. Teller mit Unterteilung helfen bei Fingerfood. Kinder sehen klar, was wo liegt. Das macht neugierig. Und dämpft das Durcheinander ein kleines bisschen.

12 bis 24 Monate: Jetzt wird es wilder. Edelstahl-Löffel, stumpfe Edelstahlgabel, Silikonteller mit hohen Rändern. Becher mit Silikonstrohhalm sind unterwegs praktisch. Zuhause üben wir den offenen Becher. Kleckern gehört dazu.

Ab 2 bis 4 Jahren: Das Set wird „echter“. Kleine Porzellanteller, Emaille-Tassen oder Glasbecher am Tisch. Messer bleiben stumpf, bis der Bewegungsablauf sicher ist. Du kennst dein Kind am besten. Starte mit kurzen Phasen und viel Ruhe.

Unterwegs: Leichte PP- oder Edelstahlboxen. Dicht schließend, aber gut zu öffnen. Silikonbeutel sind super für Snacks. Eine kleine Gabel schadet nie. Und ein Mini-Lappen rettet dich mehr als einmal.

Pflege und Hygiene

Vor der ersten Nutzung wasche ich alles gründlich. Silikon gerne einmal auskochen. Holz mit warmem Wasser und etwas mildem Spülmittel abwischen. Danach gut trocknen lassen. Das nimmt Restgerüche und Staub vom Hersteller weg.

Spülmaschine oder Hand? Silikon, Edelstahl und Emaille stecken die Maschine gut weg. Holz, Bambus und manches Kunststoffteil bleiben lieber draußen. Lies die Pflegehinweise. Es lohnt sich wirklich, damit Dinge länger halten.

Riecht Silikon nach Spülmittel oder fettig? Backe es kurz aus. 20 bis 30 Minuten bei etwa 150 Grad im Ofen. Danach abkühlen lassen und mit heißem Wasser spülen. Das nimmt den Film. Alternativ: Über Nacht in Essigwasser legen und gut auslüften.

Karotten, Tomaten und Curry färben gerne. Silikon und PP nehmen das an. Zitrone hilft oft. Alternativ Natronpaste auftragen, einwirken lassen, abspülen. Oder die Sonne machen lassen: Feucht in die Sonne legen. UV bleicht sanft.

Kalkschleier auf Glas oder Emaille? Kurz in Essigwasser einweichen. Dann mit klarem Wasser nachspülen. Weiches Tuch, kein Scheuerschwamm. Sonst gibt es Kratzer. Und Kratzer sind nie gut.

Holz und Bambus freuen sich über Pflegeöl. Ein paar Tropfen Speiseöl einmassieren. Überschuss abwischen und gut trocknen lassen. Das schützt vor Feuchtigkeit. Und verhindert Risse.

Lagere Geschirr trocken. Baue nicht alles luftdicht aufeinander. Feuchtigkeit dazwischen macht muffig. Löffel und Gabeln in einem Becher, Teller senkrecht – so trocknet alles besser. Und du siehst schneller, was fehlt.

Ab und zu lohnt ein Hygiene-Check. Silikonringe aus Deckeln herausnehmen und separat reinigen. Unter dem Saugfuß nachsehen. Da verstecken sich gerne Krümel. Einmal gründlich geschrubbt, und das Ding hält wieder wie neu.

Wenn etwas bricht oder sich stark verändert, ersetze es. Ein Teller weniger ist besser als Bauchweh oder Tränen. Nimm dir Zeit für diese Checks. Sie sind schnell gemacht und geben dir ein gutes Gefühl.

Nachhaltigkeit: Weniger kaufen, klüger nutzen

Nachhaltigkeit beginnt für mich beim Planen. Was brauchen wir wirklich? Ein Set für zu Hause. Ein kleines für unterwegs. Fertig. Du musst nicht jede Farbe und Form haben. Lieblingsstücke werden täglich benutzt. Das ist Nachhaltigkeit.

Secondhand kann sinnvoll sein. Edelstahlbesteck, Porzellan, Emaille und Glas lassen sich gut reinigen und prüfen. Bei Silikon und Kunststoff schaue ich genauer hin. Kratzer, Gerüche, Verfärbungen? Dann lieber neu. Sicherheit geht vor.

Recycling ist tricky. Mischmaterialien sind schwer zu trennen. Edelstahl kannst du gut entsorgen. PP manchmal auch. Silikon ist schwieriger. Mein Ansatz: Haltbare Dinge kaufen. Weniger Ersatz nötig. Das rechnet sich für Umwelt und Geldbeutel.

Offen gesagt: Das nachhaltigste Kindergeschirr ist oft das, das mitwächst. Ein Edelstahl-Löffel, der vom Baby bis zum Kindergarten bleibt. Eine Emaille-Tasse, die die ganze Familie nutzt. Solche Teile liebe ich.

Alltags-Tipps, die uns den Tisch retten

Richte einen festen Platz am Tisch ein. Ein kleines Platzset, der Lieblingslöffel, die Schale. Routine beruhigt. Kinder wissen, was sie erwartet. Und sie fühlen sich verantwortlich für ihren Platz.

Schaffe dir Routine beim Aufräumen. Ein feuchtes Tuch bereit legen. Eine kleine Schüssel für Krümel. Erst Teller weg, dann Tisch. Mit klaren Schritten bist du schneller fertig. Und die Stimmung bleibt gut.

Trinken lernen ist ein Marathon. Wir starteten früh mit dem offenen Becher. Ganz klein, beide Hände dran. Viel verschüttet. Aber nach ein paar Wochen war es normal. Zwischendurch half ein Silikonstrohhalmbecher. Balance ist alles.

Und ja, es wird klebrig. Überall. Ich atme durch und lache. Der Moment zählt. Das Essen gemeinsam am Tisch ist wertvoll. Mit dem richtigen Geschirr wird es leichter. Nicht perfekt, aber leichter.

Reinigungstricks, die wirklich helfen

Natriumhydrogencarbonat, also Backnatron, ist mein Held. Als Paste auf verfärbte Stellen. Kurz einwirken lassen. Mit weichem Schwamm abnehmen. Danach gründlich spülen. Funktioniert bei Silikon und PP sehr gut.

Zitronensaft und Sonne sind ein Team. Einreiben, in die Sonne legen, ruhen lassen. Die UV-Strahlung bleicht sanft. Bitte nicht bei Holz und empfindlichen Drucken. Da bleicht es auch, nur anders als gewünscht.

Gerüche gehen mit Essigwasser oder Kaffeepulver weg. Silikon in Essigwasser einlegen. Alternativ trockenen Kaffeesatz in die Schale, Deckel drauf, über Nacht stehen lassen. Am nächsten Tag gut lüften. Gerüche sind oft weg.

Unter dem Saugfuß sitzt gern Fett. Warmes Seifenwasser, eine alte Zahnbürste, fertig. Danach gut trocknen lassen. Ein sauberer, fettfreier Tisch hält den Teller wieder fest. Klingt banal, wirkt aber sofort.

Häufige Fehler und Mythen

„Mikrowellengeeignet“ heißt nicht „für alles geeignet“. Nicht jedes Essen und jede Temperatur passen. Lies die Angaben. Erhitze schonend. Und rühre um. So vermeidest du Hotspots und Stress fürs Material.

„BPA-frei“ ist gut, aber nicht alles. Achte generell auf geprüfte Materialien und klare Deklaration. Marken, die offen kommunizieren, haben mein Vertrauen. Bei Fragen schreibe ich dem Support. Gute Antworten erkennt man schnell.

Mehr Ausstattung macht das Essen nicht einfacher. Zwei gute Löffel, eine Gabel, eine Schale, ein Teller, ein Becher. Das reicht für den Anfang. Alles andere ist Bonus. Dein Alltag sagt dir, was wirklich fehlt.

Kinder und Glas? Das geht, mit Regeln und Timing. Am Tisch, mit kleinen Bechern, klappt es prima. Wir haben langsam gesteigert. Erst Wasser, später Saft. Und ja, mal brach ein Becher. Wir haben daraus gelernt.

Meine Favoriten aus unserem Alltag

Bei uns hat sich eine Mischung bewährt. Edelstahl-Besteck für Haltbarkeit. Eine Silikon-Schale mit Saugfuß für Brei, Nudeln und Müsli. Ein Teller mit Unterteilung, wenn es mehrere Komponenten gibt. Das hält die Laune oben. Auch meine.

Für unterwegs packe ich leichte Dosen ein. Ein kleiner Löffel, eine Gabel, eine dünne Stoffserviette. In die Jackentasche kommt ein Mini-Müllbeutel. So bleibt die Tasche sauber, auch nach klebrigen Snacks.

Schöne Geschenkideen? Ein kleines Starter-Set aus Silikon-Schale, Edelstahl-Löffel und Emaille-Becher. Du legst damit den Grundstein für viele gemeinsame Mahlzeiten. Und die Eltern denken an dich, wenn der Brei mal wieder überall klebt.

Checkliste für deinen Einkauf

Wenn du einkaufst, helfen dir diese Punkte:

  • Material passend zum Alter: weich und robust am Anfang, später langlebig und „richtig“
  • Geprüfte Sicherheit: lebensmittelecht, BPA-frei, klare Norm- und Verordnungsangaben
  • Temperaturangaben beachten: Mikrowelle, Spülmaschine, Ofen – ja oder nein?
  • Ergonomie: kurze Griffe, abgerundete Kanten, rutschfeste Unterseite
  • Pflegeleicht: kann ich es schnell reinigen? Kommt es in die Spülmaschine?
  • Haltbarkeit: lieber wenige, gute Teile statt volle Schubladen
  • Ersatzteile: Saugringe, Deckel und Dichtungen nachkaufbar?
  • Transparente Herstellerinfos und Support erreichbar
  • Design, das dein Kind anspricht, aber euch nicht überreizt
  • Nachhaltigkeit: langlebige Materialien, die mitwachsen

Fazit: Weniger Stress, mehr Gemeinsamkeit

Kindergeschirr ist kein Hexenwerk. Mit den richtigen Materialien wird der Tisch ruhiger. Dein Kind übt Selbstständigkeit. Du hast weniger Sorge um Splitter, Gerüche oder Flecken. Und du genießt das gemeinsame Essen mehr. Genau darum geht es.

Wenn du jetzt vor der Auswahl stehst, atme durch. Nimm eine kleine, gute Grundausstattung. Teste, was zu euch passt. Erlaube dir, nachzujustieren. Und vergiss nie: Kleckern ist Lernen. Die Spaghetti an der Wand sind irgendwann nur noch eine Erinnerung. Eine sehr lustige, versprochene.

Welches Material ist für den Start am besten?

Für die ersten Monate funktionieren eine Silikon-Schale mit Saugfuß und ein weicher Löffel sehr gut. Ergänze einen kleinen Edelstahl-Löffel zum Üben. Später kommen stumpfe Gabeln aus Edelstahl dazu. Für Getränke mag ich kleine Emaille- oder Glasbecher am Tisch.

Darf Kindergeschirr in die Mikrowelle?

Nur, wenn der Hersteller das ausdrücklich freigibt. Edelstahl nie, melaminhaltige Verbundstoffe nicht. Silikon meist ja, PP manchmal, Porzellan und Glas in der Regel. Erhitze in kurzen Intervallen, rühre um und kontrolliere die Temperatur.

Wie bekomme ich Verfärbungen aus Silikon und Kunststoff?

Zitrone, Sonne und Natron sind bewährte Helfer. Reibe die Stellen mit Zitronensaft ein und lege das Teil in die Sonne. Oder nutze eine Natronpaste, kurz einwirken lassen, abspülen. Bei Gerüchen hilft Essigwasser oder über Nacht etwas trockener Kaffeesatz.

Sind Bambus- und Holzprodukte hygienisch?

Ja, wenn du sie richtig pflegst: von Hand mit mildem Spülmittel reinigen, gründlich trocknen und regelmäßig mit etwas Öl pflegen. Vermeide langes Einweichen und Spülmaschine. Vorsicht bei Bambusfaser-Verbundgeschirr mit Melamin – nicht erhitzen und nicht für sehr heiße oder saure Speisen nutzen.

Woran erkenne ich sicheres Kindergeschirr?

Achte auf klare Materialangaben, Hinweise zu EU-Verordnungen (z. B. 1935/2004, 10/2011 bei Kunststoffen), auf BPA-frei und lebensmittelecht. Prüfe abgerundete Kanten, rutschfeste Unterseiten und eine saubere Verarbeitung. Gute Hersteller sind transparent und beantworten Rückfragen.

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