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Sinnvolle Babygeschenke: nachhaltig, praktisch & schadstofffrei

Julia M.

Geschrieben von: Julia M.

mehrfache Mama, Familienmensch und leidenschaftliche Schreiberin, steckt hinter vielen Artikeln auf mama-und-mehr.de. Nach der Geburt ihrer Kinder hat sie ihre Berufung darin gefunden, andere Eltern auf ihrer Reise durch Schwangerschaft, Babyzeit und Familienalltag zu begleiten. Mit einem offenen Ohr für die Sorgen junger Mütter, einem Blick fürs Praktische und ganz viel Herzblut teilt sie ihre Erfahrungen, Produkttipps und Ideen für einen liebevollen Familienalltag.

Ein Baby kommt auf die Welt – und mit ihm eine Flut an Geschenken. Rasseln, Kuscheltiere, Kleidung, Deko, Schnickschnack. Vieles davon ist süß, aber nicht unbedingt sinnvoll. Und manches landet leider fast unbenutzt in einer Kiste oder sogar im Müll.

Wenn du gerade nach einem Babygeschenk suchst, kennst du das vielleicht: Du willst etwas schenken, das Freude macht. Aber eben auch praktisch ist. Möglichst nachhaltig. Und bitte ohne fragwürdige Inhaltsstoffe.

Genau darüber sprechen wir heute: sinnvolle Babygeschenke, die Eltern wirklich brauchen, die Babys gut tun und die die Umwelt nicht unnötig belasten.

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Was macht ein sinnvolles Babygeschenk aus?

Ich habe nach der Geburt meiner Kinder gemerkt: Die schönsten Geschenke waren nicht unbedingt die spektakulärsten. Sondern die, die wir im Alltag immer wieder benutzt haben.

Für mich ist ein sinnvolles Babygeschenk:

  • praktisch – es erleichtert den Alltag der Eltern
  • babyfreundlich – es ist sicher, altersgerecht und weich zur Babyhaut
  • nachhaltig – es hält lange, wächst mit oder lässt sich gut weitergeben
  • schadstofffrei – keine bedenklichen Inhaltsstoffe, Farben oder Materialien
  • reduziert statt überflüssig – lieber ein gutes Teil als fünf „naja“-Produkte

Und ganz wichtig: Es muss nicht teuer sein. Liebevolle, durchdachte Kleinigkeiten können genauso wertvoll sein wie große Geschenke.

Nachhaltige Materialien: Worauf du beim Kauf achten solltest

Bevor wir in konkrete Geschenkideen einsteigen, lass uns kurz auf die Materialien schauen. Denn hier entscheidet sich oft, ob ein Produkt wirklich nachhaltig und babyfreundlich ist.

Textilien: Baumwolle ist nicht gleich Baumwolle

Viele Babygeschenke bestehen aus Stoff: Decken, Mulltücher, Kleidung, Kuscheltiere. Achte hier auf:

  • Bio-Baumwolle (z.B. GOTS-zertifiziert): weniger Pestizide, strengere Vorgaben bei Farben und Verarbeitung
  • OEKO-TEX Standard 100: prüft Textilien auf Schadstoffe
  • Ungefärbt oder mit unaufdringlichen Farben: besonders bei Dingen, die Babys in den Mund nehmen
  • Schlichte Designs: lassen sich länger nutzen und leichter weitergeben

Ich habe irgendwann gemerkt: Die schlichten Naturtöne haben wir viel öfter in der Hand gehabt als die super bunten Teile mit riesigen Aufdrucken.

Holz statt Plastik – aber bitte richtig

Holzspielzeug wirkt automatisch „öko“. Leider stimmt das nicht immer. Achte auf:

  • FSC- oder PEFC-zertifiziertes Holz (nachhaltige Forstwirtschaft)
  • Speichelfeste, schadstofffreie Farben (z.B. nach DIN EN 71)
  • Glatt geschliffene Oberflächen ohne Splitter
  • Keine kleinen, leicht lösbaren Teile bei Spielzeug für Babys

Weniger ist auch hier mehr. Ein gut gemachter Holzgreifling kann wertvoller sein als eine ganze Kiste mit billigem Plastikspielzeug.

Schadstofffreie Siegel: Diese Kennzeichnungen helfen dir

Siegel sind nicht perfekt, aber sie geben eine gute Orientierung. Besonders hilfreich für Babygeschenke:

  • GOTS (Global Organic Textile Standard) – für Textilien aus Bio-Fasern
  • OEKO-TEX Standard 100 – für schadstoffgeprüfte Textilien
  • Blauer Engel – für besonders umweltschonende Produkte
  • FSC – für Holz aus verantwortungsvoller Forstwirtschaft

Wenn du unsicher bist: Lieber ein Produkt mit Siegel wählen als eines ohne Angaben. Und im Zweifel direkt beim Hersteller nachfragen.

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Praktische Babygeschenke, die Eltern wirklich nutzen

Jetzt wird es konkret. Hier kommen Geschenkideen, die sich im Alltag mit Baby immer wieder bewährt haben – bei uns und bei vielen anderen Eltern, mit denen ich gesprochen habe.

1. Mulltücher & Spucktücher – die heimlichen Helden

Wenn ich nur ein einziges Babyprodukt behalten dürfte, wären es Mulltücher. Sie sind so unscheinbar, aber du nutzt sie für alles:

  • als Spucktuch
  • als leichte Decke
  • als Sonnenschutz über dem Kinderwagen (bitte luftig!)
  • als Wickelunterlage unterwegs
  • als Stilltuch
  • später als Kuscheltuch oder Puppendecke

Achte hier auf:

  • Bio-Baumwolle, möglichst GOTS-zertifiziert
  • größere Formate (z.B. 80×80 cm oder 120×120 cm)
  • neutrale Farben, die zu allem passen

Ein Set aus hochwertigen Mulltüchern ist vielleicht kein „Wow“-Geschenk auf den ersten Blick. Aber die Eltern werden jeden Tag an dich denken.

2. Wickelzubehör: sinnvoll und nachhaltig

Rund ums Wickeln entsteht viel Müll – aber man kann einiges nachhaltiger gestalten. Schöne Geschenkideen:

  • Waschbare Wickelunterlagen aus Bio-Baumwolle oder Wolle
  • Stoffwaschlappen statt Feuchttücher für zuhause
  • Wollüberhosen oder Stoffwindel-Probierpakete (wenn die Eltern offen dafür sind)
  • Hochwertige Wundschutzcreme mit möglichst wenigen Inhaltsstoffen

Wenn du unsicher bist, ob Stoffwindeln gewünscht sind, sprich vorher kurz mit den Eltern. Nicht jeder möchte das – und das ist völlig okay.

3. Babydecke aus Naturmaterialien

Eine gute Babydecke begleitet ein Kind oft über Jahre. Im Kinderwagen, auf dem Sofa, später als Kuscheldecke im Bett.

Schön sind Decken aus:

  • Bio-Baumwolle
  • Merinowolle (wenn das Baby Wolle verträgt)
  • Baumwoll-Mix, der pflegeleicht und robust ist

Achte darauf, dass die Decke:

  • waschbar ist (Eltern danken es dir!)
  • nicht zu dick und nicht zu dünn ist
  • keine kratzigen Etiketten an der Babyhaut hat

Ich habe eine Decke verschenkt bekommen, die meine Kinder heute noch lieben. Sie ist mitgewandert vom Kinderwagen ins Kinderbett – und inzwischen ins Kuschelzelt.

4. Kleidung: lieber durchdacht als süß

Babykleidung zu verschenken macht Spaß. Alles ist so winzig und niedlich. Aber: Viele Babys wachsen rasend schnell aus Größe 50/56 raus. Und die Eltern haben meistens schon einiges vorbereitet.

Damit Kleidung wirklich sinnvoll ist, beachte:

  • Größen: lieber 62/68 oder 74/80 schenken
  • Praktische Schnitte: Wickelbodys, weiche Hosen mit Bündchen
  • Material: Bio-Baumwolle, Wolle/Seide für empfindliche Haut
  • Farben: neutral, damit Geschwisterkinder sie später auch tragen können

Was ich immer wieder geliebt habe: ein Set aus 2–3 hochwertigen Wickelbodys. Das klingt unspektakulär, ist aber Gold wert im Alltag.

5. Still- und Fütter-Helfer

Stillen klappt nicht immer so, wie man es sich wünscht. Manche Mamas stillen, andere geben Fläschchen, viele machen beides. Sei hier sensibel und frag im Zweifel vorher nach.

Sinnvolle, neutrale Geschenke können sein:

  • ein Stillkissen-Bezug aus Bio-Baumwolle (wenn ein Kissen schon vorhanden ist)
  • hochwertige Spucktücher oder Mullwindeln
  • eine schöne Thermosflasche für warmes Wasser (unterwegs fürs Fläschchen oder Tee)
  • ein Snack-Set oder Trinklernbecher für die Beikostzeit (schadstofffrei, z.B. aus Edelstahl oder Silikon in Lebensmittelqualität)

Hier kannst du gut etwas schenken, was die Familie später braucht – so ist das Geschenk auch Monate nach der Geburt noch aktuell.

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Schadstofffreie Babygeschenke: Darauf solltest du achten

Babys nehmen alles in den Mund. Wirklich alles. Deshalb lohnt es sich, bei Geschenken genau hinzuschauen.

Typische Problemstoffe in Babyprodukten

In manchen Produkten können sich Stoffe verstecken, die du lieber nicht im Babymund haben möchtest. Zum Beispiel:

  • Weichmacher (Phthalate) in Kunststoffen
  • Formaldehyd in Textilien und Holzprodukten
  • Schwermetalle in Farben und Beschichtungen
  • Duftstoffe in Pflegeprodukten
  • Flammschutzmittel in Textilien und Matratzen

Viele Hersteller achten inzwischen auf strengere Vorgaben. Aber gerade bei sehr günstigen Produkten lohnt sich ein zweiter Blick.

Woran du sichere Produkte erkennst

Ein paar einfache Anhaltspunkte helfen dir:

  • Seriöse Hersteller mit transparenter Kommunikation
  • Angaben zu Materialien (nicht nur „Stoff“ oder „Kunststoff“)
  • Siegel wie GOTS, OEKO-TEX, FSC
  • Neutraler Geruch – wenn etwas stark chemisch riecht, lieber Finger weg
  • Verzicht auf Duftstoffe bei Cremes, Waschlotionen, Waschmitteln

Ich mache oft den einfachen Test: Würde ich das guten Gewissens in den Mund meines Babys legen? Wenn ich zögere, kaufe ich es nicht.

Nachhaltige Geschenkideen, die lange Freude machen

Vielleicht kennst du das aus deiner eigenen Kindheit: Manche Dinge begleiten einen ewig. Ein bestimmtes Kuscheltier. Eine Holzfigur. Eine Decke. Genau solche Geschenke können nachhaltig sein – weil sie lange bleiben.

1. Zeitlose Holzspielsachen

Holzspielzeug ist oft stabil, reparierbar und übersteht mehrere Kinder. Auch wenn das Baby am Anfang noch nicht aktiv spielt, lohnt sich ein Blick in die Zukunft.

Schöne Ideen:

  • Holzgreiflinge für die erste Zeit
  • ein Stapelturm oder Steckspiel ab ca. 9–12 Monaten
  • Holzbausteine, die auch noch Kleinkinder lieben
  • ein kleines Holzauto oder -tier, das mitwächst

Wenn du ein Geschenk suchst, das auch Geschwisterkinder noch benutzen können, liegst du hier oft richtig.

2. Personalisierte, aber trotzdem praktische Geschenke

Personalisierte Geschenke sind so eine Sache. Ein riesiger, bedruckter Strampler mit Namen wirkt schnell kitschig und ist nach ein paar Wochen zu klein.

Schöner finde ich:

  • eine dezente Namensgravur auf einer Holzrassel oder einem Holzauto
  • eine personalisierte Babydecke mit kleinem Namensschild
  • ein Holz-Messbrett fürs Kinderzimmer
  • ein Fotoalbum mit Platz für Erinnerungen aus dem ersten Jahr

Wichtig ist mir: Das Geschenk funktioniert auch ohne Personalisierung und bleibt im Alltag praktisch.

3. Bücher rund um Babyzeit & Elternsein

Bücher sind ein tolles Geschenk – für Eltern und später fürs Kind. Achte hier auf den Ton: Eltern brauchen keine Belehrungen, sondern Unterstützung.

Ideen:

  • ein liebevoll gestaltetes Babyalbum zum Ausfüllen
  • ein Buch mit Liedern und Reimen für Babys
  • ein Elternratgeber, der entspannt statt Druck macht
  • später: ein erstes Pappbilderbuch mit klaren Bildern und wenig Text

Ich habe ein Liedbuch zur Geburt bekommen. Wir singen daraus heute noch – Jahre später. Das ist Nachhaltigkeit auf eine ganz andere Art.

4. Gutscheine – aber bitte liebevoll

Ein Gutschein wirkt manchmal unpersönlich. Aber in der Babyzeit kann er unglaublich wertvoll sein. Vor allem, wenn du nicht nur Geld schenkst, sondern konkrete Entlastung.

Zum Beispiel:

  • ein Gutschein für selbstgekochtes Essen nach der Geburt
  • Ich übernehme einen Wocheneinkauf
  • Ich komme zum Putzen – wenn ihr bereit dafür seid“
  • Ich gehe mit dem Baby spazieren, während du duschst oder schläfst“ (nur, wenn das für die Eltern passt)

Solche Geschenke kosten oft wenig Geld, aber sie sind unbezahlbar für erschöpfte Eltern.

Minimalistische Babygeschenke: Weniger ist oft mehr

Viele Eltern wünschen sich heute bewusst weniger Zeug. Nicht noch mehr Kisten, die voll sind. Sondern ausgewählte Dinge, die sie wirklich nutzen.

Wenn du weißt, dass die Eltern eher minimalistisch leben, kannst du das bei deinem Geschenk berücksichtigen.

Mit den Eltern abstimmen – ohne die Überraschung zu ruinieren

Du kannst ganz offen fragen:

  • „Habt ihr einen Wunsch für die Babyerstausstattung?“
  • „Gibt es etwas, das euch noch fehlt?“
  • „Wollt ihr lieber etwas Praktisches oder eher etwas zum Erinnern?“

Du kannst dir auch eine kleine Liste schicken lassen oder fragen, ob es eine Online-Wunschliste gibt. Viele Eltern freuen sich, wenn sie nicht alles doppelt bekommen.

Gemeinschaftsgeschenke organisieren

Manche sinnvolle Dinge sind etwas teurer. Zum Beispiel:

  • ein hochwertiges Tragetuch oder eine Babytrage
  • ein gutes Babyphone mit Eco-Modus
  • eine Babywippe ohne Schnickschnack, aber ergonomisch
  • ein Babynest oder eine gute Matratze

Hier ist ein Gemeinschaftsgeschenk super. Statt zehn kleine Dinge zu verschenken, legt ihr zusammen und schenkt ein durchdachtes, langlebiges Produkt.

Erfahrungen aus dem Alltag: Diese Geschenke waren bei uns Gold wert

Jede Familie ist anders. Aber es gibt ein paar Geschenke, die ich in unseren Babyjahren besonders geliebt habe – und die ich heute selbst gerne verschenke.

1. Ein Set aus hochwertigen Mulltüchern

Ich weiß, ich wiederhole mich. Aber: Unsere besten Mulltücher haben alle Babyjahre überlebt. Sie waren weich, saugfähig und haben tausend Einsätze mitgemacht.

Ich verschenke heute oft:

  • 3–5 große Mulltücher aus Bio-Baumwolle
  • in abgestimmten, ruhigen Farben
  • schön verpackt in einer kleinen Box oder mit einer Stoffschleife

Klingt schlicht, ist aber im Alltag unbezahlbar.

2. Ein kleines Erste-Hilfe-Set für Eltern

Das klingt erstmal nicht nach „klassischem“ Geschenk, ist aber super hilfreich. Zum Beispiel:

  • ein Fieberthermometer für Babys
  • ein sanftes Pflegeöl mit wenigen Inhaltsstoffen
  • ein Nagelpflegeset für Babys
  • ein Zettel mit wichtigen Telefonnummern (Kinderarzt, Notdienst)

Du kannst das Set in ein kleines Täschchen packen. So haben die Eltern alles beisammen, wenn das erste Fieber kommt.

3. Ein Still- oder Kuschelpaket für die Mama

Oft dreht sich alles ums Baby. Dabei freut sich auch die Mama über ein bisschen Verwöhnung. Ideen:

  • eine weiche Decke oder ein großes Tuch zum Einkuscheln
  • ein guter Tee (Stilltee oder einfach ein Lieblings-Tee)
  • gesunde Snacks, die man mit einer Hand essen kann
  • eine kleine Handcreme mit sanften Inhaltsstoffen

Verpackt in einer schönen Kiste wird daraus ein richtig liebevolles Geschenk.

4. Erinnerungsbox oder -kiste

Babysachen sind so schnell zu klein. Und plötzlich fragt man sich: Wohin mit dem ersten Strampler, dem Krankenhausbändchen, der ersten Haarlocke?

Eine schlichte, schöne Box (z.B. aus Holz oder stabilem Karton) kann zur Erinnerungskiste werden. Du kannst sie:

  • innen mit etwas Seidenpapier auslegen
  • eine kleine Karte beilegen mit der Idee „für eure schönsten Erinnerungen“
  • vielleicht ein erstes kleines Erinnerungsstück hineintun (z.B. eine Karte mit dem Geburtsdatum)

So entsteht ein Geschenk, das die Familie viele Jahre begleitet.

Was du lieber nicht schenken solltest (oder nur mit Absprache)

Es gibt ein paar Dinge, die gut gemeint sind, aber im Alltag oft nicht so glücklich machen.

  • Sehr lautes, blinkendes Plastikspielzeug – überreizt Babys und nervt Eltern
  • Parfümierte Pflegeprodukte – Babys brauchen meist nur Wasser und etwas Öl
  • Große Dekostücke fürs Kinderzimmer, wenn du den Stil der Eltern nicht kennst
  • Kleidung mit Sprüchen, die nicht zu den Eltern passen (z.B. „Daddys kleiner Chef“ – mögen manche, andere gar nicht)
  • Riesige Stofftiere, die viel Platz wegnehmen und kaum genutzt werden

Wenn du unsicher bist, sprich es kurz an. „Ich habe da eine Idee, wäre das etwas für euch?“ – so vermeidest du Enttäuschungen auf beiden Seiten.

Fazit: Sinnvolle Babygeschenke dürfen schlicht sein

Am Ende geht es bei Babygeschenken nicht darum, wer das größte oder teuerste Paket bringt. Es geht darum, die Familie in dieser besonderen Zeit zu unterstützen.

Ein sinnvolles Babygeschenk ist für mich:

  • praktisch im Alltag
  • sanft zu Babyhaut und Babyaugen
  • nachhaltig gedacht – in Material und Nutzung
  • mit Herz ausgesucht, nicht nur schnell geklickt

Wenn du beim Aussuchen kurz an den Alltag mit Baby denkst – an die Wäscheberge, die Müdigkeit, die vielen kleinen Glücksmomente – dann findest du fast automatisch ein Geschenk, das wirklich passt.

Und falls du dir unsicher bist: Frag die Eltern. Das ist kein Stimmungskiller, sondern zeigt, dass du ihre Wünsche ernst nimmst.

Vielleicht ist es am Ende das unscheinbare Set Mulltücher, die eine gute Babydecke oder ein Gutschein für warmes Essen. Aber genau das sind oft die Dinge, an die man sich Jahre später noch erinnert – mit einem Lächeln.

FAQ: Häufige Fragen zu sinnvollen Babygeschenken

Wie viel Geld sollte ich für ein Babygeschenk ausgeben?

Das hängt vor allem von eurer Beziehung ab. Im Freundes- oder Kollegenkreis liegen viele zwischen 20 und 40 Euro, enge Freunde oder Familie geben manchmal mehr. Wichtiger als der Betrag ist aber, dass das Geschenk durchdacht und sinnvoll ist. Auch ein kleines, gut ausgewähltes Geschenk kann viel wertvoller sein als ein großes, unpraktisches.

Welche Babygeschenke sind wirklich nachhaltig?

Nachhaltige Babygeschenke bestehen aus langlebigen, möglichst natürlichen Materialien und werden im Alltag oft genutzt. Beispiele sind: Mulltücher aus Bio-Baumwolle, eine hochwertige Babydecke, Holzspielzeug mit FSC-Zertifikat, Stoffwaschlappen statt Feuchttücher, ein gutes Tragetuch, oder auch immaterielle Geschenke wie Hilfe im Haushalt oder selbstgekochtes Essen. Achte auf Siegel wie GOTS, OEKO-TEX oder FSC und darauf, dass das Produkt reparierbar oder gut weiterzugeben ist.

Welche Größe sollte Babykleidung als Geschenk haben?

Die ganz kleinen Größen (50/56) haben viele Eltern schon selbst gekauft – und Babys wachsen schnell heraus. Sinnvoll sind daher eher Größen 62/68 oder 74/80, je nach Jahreszeit. Schau auch auf praktische Details: Wickelbodys, weiche Bündchen, keine kratzigen Etiketten. Und besser neutrale Farben wählen, damit die Kleidung auch an Geschwisterkindern noch Freude macht.

Sind personalisierte Babygeschenke eine gute Idee?

Ja, wenn sie dezent und gleichzeitig praktisch sind. Eine Babydecke mit kleinem Namensschild, eine Holzrassel mit Gravur oder ein personalisiertes Fotoalbum können die Familie lange begleiten. Weniger sinnvoll sind stark bedruckte Kleidungsstücke mit Namen, aus denen das Baby nach wenigen Wochen herausgewachsen ist. Frag im Zweifel nach, ob die Eltern Personalisierung mögen.

Was kann ich schenken, wenn die Eltern schon alles haben?

In diesem Fall sind immaterielle oder verbrauchbare Geschenke ideal: ein Gutschein für selbstgekochtes Essen, Unterstützung im Haushalt, ein Abo für Windeln oder Biokiste, ein schönes Babyalbum, hochwertige Pflegeprodukte mit wenigen Inhaltsstoffen oder ein Set aus besonders guten Mulltüchern. Du kannst auch direkt fragen, ob es einen konkreten Wunsch gibt oder ob ihr als Gruppe zusammenlegt für ein größeres, hochwertiges Produkt.

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